Liberating Sustainability

Bewusstseinswandel durch Nachhaltigkeit kombiniert mit Transformation

Systemische Nachhaltigkeit integriert die Innen- und Außenwelt und ermöglicht eine Befreiende Nachhaltigkeit mit Hilfe einer ökologischen, sozialen und spirituellen Transformation. Als 4-dimensionale systemische Nachhaltigkeit setzt sie beim Individuum, seinen inneren und äußeren Beziehungen an, um sich selbst wieder zu ermächtigen und seine Umwelt eigenverantwortlich zu gestalten. Mit Hilfe dieser ganzheitlichen Sichtweise können die Wirkungen der uns prägenden subjekten Innenwelt auf die von uns geprägte objektive Außenwelt sichtbar gemacht und transformiert werden.

Ich biete daher den interaktiven Vortrag und Workshop „Systemische Nachhaltigkeit / Liberating Sustainability“ für Gruppen, Organisationen und Institutionen an, um gemeinsam durch Transformation eine systemische Vision von Nachhaltigkeit zu entwickeln und zu verinnerlichen, die uns gegenseitig befähigt und erfüllt. Im durch ökologische, soziale und spirituelle Trennung dreifach abgespaltenen Mangelbewusstsein ist keine Nachhaltigkeit möglich.

In den Workshops spielt die tiefe Erforschung und Auflösung der Begrenzungen unserer ökologischen, sozialen, emotionalen und spirituellen Beziehungen folglich eine wesentliche Rolle, um als Menschen aufzuleben und eine widerstandsfähige Tragfähigkeit für innere und äußere Transformationsprozesse zu entwickeln. Wir brauchen die Entdeckung und Anwendung unserer Ressourcen und Krisenkompetenzen als Menschen und Lebewesen für einen konstruktiven Umgang mit der Klimakatastrophe und ein gemeinsames Leben in Kooperation und Nachhaltigkeit.

Die unerfüllende Fülle von Information

Wir haben uns als Menschen und die von uns als Menschen verursachte Klimakatastrophe als Problem nicht verstanden, wenn wir glauben, es aus unserer bestehenden Konditionierung heraus mit „richtigem Verhalten“ lösen zu können. Die wesentliche Ursache besteht nicht aus fehlender Information und „falschem Verhalten“, sondern aus fehlender Transformation unserer Konditionierung von Identität und Bewusstsein.

Information ist nur innerhalb es kleinen Spielraums unseres bewussten Denkens wirksam und handlungsrelevant, in dem unser Denken nicht von der ins Unbewusste abgespaltenen Konditionierung unserer Gefühle und unseres Seins (bzw. Nicht-Seins im Sinne von Nicht-So-Sein-Dürfen) beherrscht wird. Unser Verhalten entspricht unserer Konditionierung und spiegelt diese wider, es ist also eine Wirkung, an der nichts „falsch“ ist. Für nachhaltige Wirkungen braucht es nachhaltige Ursachen, die unsere ökologische Trennung von der Natur, unsere soziale Trennung voneinander und unsere spirituelle Trennung von uns selbst transformieren. Eine separate Teillösung kann keine heilsamen Systemwirkungen entfalten.

Wir sind im Alltag bereits voll von Informationen, mehr Information über den Klimawandel ist eine falsche Schlussfolgerung aus einem mechanischen Menschen- und Weltbild heraus und nicht heilsam. Es passt auch scheinbar nichts Neues mehr rein. Erst einmal leer zu werden von dem, was uns gegenwärtig füllt und nicht erfüllend ist, weil es abspaltend ist, führt zu neuen Seinsmöglichkeiten. Doch zunächst brauchen wir Einsicht und Verständnis, was uns belastet, um davon frei zu werden. Unsere gegenwärtigen Gefühle ebenso wie unser Sein sind negativ geprägt und von Mangel getrieben durch die Abspaltungen von unserer Natur, von unseren Mitmenschen und von uns selbst.

In der Außenwelt suchen wir dann Erfüllung. Das muss aber scheitern, weil die Außenwelt im Mangel wahrgenommen wird und Glück und Zufriedenheit keine Qualitäten von Materie sind, sondern unseres Geistes.

Diese Zusammenhänge gilt es in uns selbst wahrzunehmen, um unsere Ressourcen und Kompetenzen zur Lösung und Befreiung aus unserer Konditionierung zu überwinden. Nach Kant ist es die Befreiung aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit, von der wir zwar wissen, die wir jedoch noch nicht erfahren haben. Denn als rein objektiv-rationales Kopfwissen ist es aufgrund der Abspaltung nicht wirksam.

Die erfüllende Leere von Transformation

Unsere Lösung ist eine Erlösung durch Ganzwerden. Das erfordert ein Aufbrechen unserer Konditonierung, das Angenehme zu suchen und das Unangenehme in uns zu vermeiden. Denn dieser Verdrängungsmechanismus hält unsere Unwissenheit und Unmündigkeit über unsere eigenen ökologischen, sozialen und spirituellen Abspaltungen aufrecht. Davon müssen wir leer und frei werden, wenn wir uns und unsere sozialen und ökologischen Beziehungen heilen lassen wollen. Durch das Anschauen, Zulassen und Annehmen unserer verdrängten Gefühle und Seinszustände entsteht Heilung.

Vergebung und Mitgefühl sind uns miteinander verbindende heilsame Qualitäten, die aus der Ganzheit von Kopf, Herz und Bauch ganz natürlich hervorgehen. Empfinden wir diese nicht, können wir davon ausgehen, dass wir in den Abspaltungen unserer eigenen Konditionierung gefangen sind. Daran kann keine Kopfinformation, kein Politiker oder Wissenschaftler etwas ändern. Für effektiven Klimaschutz brauchen wir kollektive Befreiung aus selbst verschuldeter Unmündigkeit. Befreiende Selbsterkenntnis wird nun zur Überlebensfrage der Menschheit. Hierfür gibt es spirituelle Wege der Transformation. Darauf kommt es nun an: ganz Mensch sein!